Wie sorgt eine Außenbeleuchtung für mehr Sicherheit?

Die meisten Einbrüche in Häuser und Wohnungen geschehen in der dunklen Jahreszeit. Die Täter machen sich im Schutz der Dunkelheit ans Werk und hebeln Fenster oder Türen auf. Eine gute Außenbeleuchtung nimmt Einbrechern diesen Schutz und erhöht dadurch die Sicherheit erheblich. Licht schlägt Einbrecher in die Flucht

Ein Blick in die Statistiken der Polizei zeigt, dass nur ein kleinerer Teil der Einbrüche von langer Hand geplant wird. In den meisten Fällen handelt es sich nach den Erfahrungen der Beamten um spontane Taten, die durch vermeintlich günstige Gelegenheiten ausgelöst werden. Dazu gehören vor allem schlecht gesicherte Terrassen- oder Nebeneingangstüren bzw. Fenster in dunklen Ecken, die von keiner Straßenbeleuchtung erfasst werden. So schnell wie die Kriminellen den Entschluss fassen, gerade diese Gelegenheit zu nutzen, so schnell lassen sie von ihrem Vorhaben wieder ab, wenn sie gestört werden. Eine solche Störung ist eine sich selbst einschaltende Außenbeleuchtung. Lampen am Haus werden daher gerne mit einem Bewegungsmelder gekoppelt. Wo eben noch absolute Dunkelheit herrschte, steht der potentielle Einbrecher plötzlich im hellen Licht. Die meisten Täter ergreifen dann lieber die Flucht.

Die Außenbeleuchtung an den richtigen Stellen anbringen

Damit die Außenbeleuchtung durch ihre abschreckende Wirkung die Sicherheit erhöhen kann, müssen die Lampen an den richtigen Stellen angebracht werden. Welche das sind, kann jeder Hausbesitzer recht einfach selbst herausfinden. Dazu reich ein kritischer Blick auf die Immobilie nach Einbruch der Dunkelheit, der Antworten auf wichtige Fragen liefert: Welche Teile des Grundstücks sind von der Straße aus nicht einsehbar? Wo reicht der Schein der Straßenlaternen nicht hin? Aus dieser Analyse ergibt sich der Handlungsbedarf. Wer zusätzlich eine Expertenmeinung einholen möchte, kann sich an die Polizei wenden. In vielen Behörden gibt es Kommissariate für Vorbeugung, die auch Hausbesuche abstatten und anschließend konkrete Tipps geben.

Scheinwerfer mit Bewegungsmeldern kombinieren

„Licht und Lärm“, so lautet eine alte Regel, schrecken Einbrecher am besten ab. Denn Beleuchtung und Geräusche signalisieren, dass sich Bewohner im Haus befinden. Einbrecher suchen aber gerade nach verlassenen Objekten. Ein guter erster Schritt ist eine permanente Außenbeleuchtung, die abends eingeschaltet wird oder sich mit Hilfe einer Zeitschaltung nach Einbruch der Dunkelheit selbst aktiviert. Zusätzlich haben sich Scheinwerfer als besonders wirkungsvoll erwiesen, die relativ hoch an der Hauswand oder unter dem Dachfirst angebracht werden. Koppelt man sie mit rund ums Haus platzierten Bewegungsmeldern, sorgen sie bei ungebetenem Besuch für plötzliches, helles Licht zusätzlich zur sonstigen Außenbeleuchtung. So werden Kriminelle äußerst effektiv in die Flucht geschlagen.